20. Drachenfest

Hallo Leute,

heute schon was vor? Wenn nicht dann habe ich hier vielleicht genau das Richtige für euch. Ich wollte euch den Tipp nur noch fix durchgeben bevor ich selbst mit Amelie hingehe: Heute steigt das 20. Drachenfest in Rabenstein am Stausee.

Wie der Name schon sagt sind große und kleine Besucher herzlich eingeladen ihre Drachen mitzubringen und gemeinsam abheben zu lassen. Mal sehen ob das laue Lüftchen heute dazu ausreicht oder ob wir doch lieber die Sonne genießen und uns an den anderen Highlights erfreuen. Beispielsweise soll es eine Schiffsmodelshow geben. Auch Wasserflugzeuge im Miniaturformat könnt ihr bestaunen. Wer möchte kann bei der Tombola sein Glück versuchen oder mit dem Pony durch den goldenen Herbst reiten.

Die Veranstaltung läuft schon seit 10 Uhr und wird bis 18 Uhr andauern. Also jetzt nix wie hin. Wir sehen uns.

Euer Tim

Kräuterwanderung im Chemnitztal

Hallo Leute,

letzte Woche habe ich mit meiner Familie einen ganz besonderen Ausflug unternommen. Unsere Reise führte uns eigentlich nur wenige Kilometer flussaufwärts nach Auerswalde, allerdings auch gleich mehrere Jahrhunderte in die Vergangenheit. Wir haben uns nämlich bei Frau Schulze zu einem Wildkräuterspaziergang angemeldet.

Treffpunkt war am Freitag an der alten Mühle in Auerswalde. Derzeit ist die zwar noch hinter einer Baustelle versteckt, aber schon bald wird hier ein tolles Ausflugsziel für alle Radler des Chemnitztalradweges sein. Von da aus begannen wir unseren Ausflug in die Vergangenheit. Frau Schulze gab uns einige Einblicke in das Leben unserer Vorfahren, die sich ihre Nahrung noch selbst aus der Natur besorgen mussten. Ihr glaubt nicht wie viele leckere und essbare Dinge ihr bei so einem Spaziergang finden könnt. Schon nach wenigen Metern auf der Wiese fanden wir zahlreiche Pflanzen, die ich bisher nur als „Gras oder ähnliches“ bezeichnet hätte, die man aber als Salat essen kann. Von Klee über Löwenzahn bis hin zu Eicheln haben wir da einiges Verzehrbares gefunden. Anschließend liefen wir durch den Wald an der Chemnitz entlang und erfuhren, wie unsere Vorfahren früher aus Birkenstämmen tranken oder sich aus Moosen und Farnen ein Bett bauten. Und natürlich gab es auch im Wald einige Leckereien zu entdecken.

Je nach Jahreszeit gibt es natürlich unterschiedliche Kräuter und Pflanzen zu sehen. Auch Wildrhabarber, Scharbockskraut und Knoblauchrauke stehen irgendwann auf dem Speisplan. Wir werden nächstes Jahr im Frühjahr noch einmal auf Nahrungszeitreise gehen. Sollte es euch schon jetzt in den Fußzehen kribbeln habt ihr kommende Woche Freitag noch einmal die Chance. 17 Uhr startet die Wanderung. Anmelden könnt ihr euch hier.

Viel Spaß beim Entdecken und Probieren. Bleibt neugierig.

Euer Tim

 

Bildquelle: http://landsprosse.de/wordpress/wildkraeuterspaziergang/

Die Feuerwehr in Claußnitz feiert

Hallo Leute,

noch ist es etwas hin, aber bald steigt wieder die große Sause in Claußnitz beim Jugendklub. Auch dieses Jahr findet wieder das Feuerwehrfest der FFW Claußnitz statt. Und zwar am 09. September. Natürlich kann man sich wieder einige technische Spielereien auf den Fahrzeugen anschauen und anschließend durch die Nacht tanzen.

Für die Kinder wird es wieder Rundfahrten und eine Hüpfburg geben. Mein groes Highlight wird allerdings das Tauziehen. Wie jedes Jahr treten dabei verschiedene Vereine im großen Kräftemessen an. Bisher habe ich mich mit meinen Freunden dabei immer recht teuer verkauft, der ganz große Wurf gelang uns aber noch nicht. Das soll sich dieses Jahr natürlich ändern. Wir trainieren schon fleißig.

Ich würde mcih freuen wenn ihr auch vorbei schaut und uns anfeuern würdet. Anschließend stoßen wir auf unseren Sieg an und feiern noch ein bisschen.

Bis dahin, bleibt neugierig.

Euer Tim

 

(Bildquelle: Uwe Scholz/Facebook)

Sommerfest der Grundschule

Sommerfest

Hallo Leute,

heute gibt es noch schnell einen Veranstaltungstipp für Ende der Woche. Am Freitag feiert der Förderverein der Grundschule nämlich Sommerfest. 12.30 Uhr geht es auf dem alten Sportplatz in Claußnitz los.

Letztes Jahr war es sehr schön. Sicher gibt es auch dieses Jahr wieder viele witzige Spiele wie Torwandschießen, Eierlaufen und Zielwerfen. Für die ganz Kleinen wird es bestimmt wieder Kinderschminken geben. Außerdem habe ich gehört, dass Ponys geritten und Knüppelkuchen gebacken werden wollen. Auf euch wartet also wieder eine nette Veranstaltung für die ganze Familie.

Und nicht vergessen: Jeder ausgegebene Euro kommt direkt dem Förderverein und damit unseren Kindern zu gute.

Bis Freitag, bleibt neugierig.

Euer Tim

Auf ein Eis nach Chemnitz radeln

Hallo Leute,

Amelie und ich haben die Gelegenheit endlich mal wieder beim Schopf gepackt und haben einen kleinen Fahrradausflug gemacht. Das Ziel war eine Eisdiele in Chemnitz, aber wie das eben so ist war auch bei uns der Weg das Ziel.

Wie ihr wisst verläuft direkt vor unserer Wohnung der Chemnitztalradweg entlang. Nachdem wir viele Jahre darauf gewartet haben können wir nun mit dem Fahrrad abseits der Straße in die Stadt fahren. Wir folgen dabei allein dem Radweg, der entlang der früheren Bahntrasse führt.

Wenn ihr auch ein Fahrrad habt oder jemanden kennt, der euch eines ausleihen würde, kann ich euch diesen Ausflug nur empfehlen. Auch mit Inlineskates, Skateboard, Rollschuhen oder zu Fuß ist der Radweg ein Erlebnis. Dabei fing die Reise recht unspektakulär an. Wir fuhren von unserer Wohnung aus über den Radweg an der Chemnitz entlang. Diesen Anblick kennen wir ja bereits. Kurz nach Köthensdorf wurde es allerdings aufregender, denn wir erreichten zuerst eine Brücke über die Chemnitz und direkt im Anschluss einen Tunnel.

Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich bin noch nie mit dem Fahrrad durch ein Tunnel gefahren, noch dazu durch ein so enges und langes. Das Köthensdorfer Tunnel, auch als Auerswalder Tunnel oder Schustersteintunnel bezeichnet, ist immerhin 126 Meter lang. Angst haben muss man allerdings nicht, denn das Bauwerk ist komplett beleuchtet. Akustisch ist es aber allemal ein Erlebnis.

Direkt nach dem Tunnel passierten wir eine weitere Brücke und setzten unseren Ausflug fort. Noch immer entlang der Chemnitz fahrend erreichten wir schon bald Chemnitz. Der Radweg führt direkt am Kraftwerk entlang. Das ist auch mal sehr interessant das Gebäude so aus der Nähe zu sehen. Nur wenige Minuten später schließlich erreichten wir die Schönherrfabrik, wo wir uns ein leckeres Eis gönnten, bevor wir wieder die Heimreise antraten.

Wenn ihr also auch Lust auf Eis habt und gern das Auto mal stehen lassen wollt dann sucht doch mal euren Drahtesel aus dem Keller heraus. Vielleicht treffen wir uns ja.

Bis dahin, bleibt neugierig.

Euer Tim

 

(Bildquelle: Blick)

Blaue Edelsteine?

Hallo Leute,

neulich habe ich euch ja von Amelies und meinem Ausflug in das Kloster nach Wechselburg erzählt. Sicher erinnert ihr euch noch daran, dass ich von einer ganz besonderen „Sehenswürdigkeit“ da gesprochen habe. Ich möchte euch gar nicht weiter auf die Folter spannen und rücke jetzt raus mit der Sprache: 

Direkt am Strand der Zwickauer Mulde hat Amelie viele kleine blaue Steine gefunden. Solches Gestein habe ich ja noch nie gesehen. Wir haben die Passanten gefragt, ob sie wissen was wir hier in den Händen halten, aber keiner konnte es uns sagen. Also haben wir recherchiert. Auch hierbei konnten wir keine eindeutige Antwort finden, haben allerdings zwei Theorien herausarbeiten können.

Die eine Theorie besagt, dass es sich bei den blauen Steinen um vulkanisches Material handelt. Vor vielen tausend Jahren war der Rochlitzer Berg nämlich ein Vulkan. Da liegt es nahe dass dessen Material direkt an seinem Hang in der Mulde angespült wird. Aber in diesen Mengen, noch heute?

Eine andere Theorie besagt, dass es sich bei den blauen Steinen um Schlacke aus der Glasherstellung handelt. Abfall sozusagen, aber historischer Abfall. Die letzte Glasmanufaktur am Rand der Mulde hat schon eine Weile seinen Betrieb eingestellt. Außerdem ist es lange her dass die Schlacke im Fluss entsorgt werden durfte. Das macht es dann wieder recht spannend.

Wo auch immer die blauen Steine herkommen, gelandet sind sie als Deko in unserem Badezimmer. Wenn ihr mal in Wechselburg seid müsst ihr nur mal kurz über den Strand laufen. Ich bin sicher ihr findet ganz schnell auch selbst euren blauen Schatz.

Bleibt neugierig

Euer Tim

Wir wandern ins Kloster

Hallo Leute,

solltet ihr die Tage mal einen regenfreien Tag erwischen habe ich hier ein Ausflugsziel für euch. Die Hartgesottenen und Wanderfreudigen unter euch können hier sogar hin laufen. So habe ich das neulich mit Amelie gemacht.

Ihr müsst nämlich nur die Chemnitz flussabwärts laufen. Irgendwann fließt unser Fluss mit der Mulde zusammen. Wenige hundert Meter später erreicht ihr Wechselburg. Wenn ihr der Hauptstraße Richtung Ortskern folgt gelangt ihr schnell an den Markt und an das Benediktinerkloster. Im ersten Moment klingt das vielleicht etwas altbacken, aber wer genau hinschaut findet allerlei Sehenswertes.

Zunächst könnt ihr das Kloster und die Kirche besichtigen. Hier findet ihr viele Informationen zu den Benediktinern, zur Geschichte Wechselburgs und zur Einrichtung selbst. Direkt neben dem Kloster ist zudem ein frei zugänglicher Klostergarten. Hier werden viele unterschiedliche Kräuter angebaut. Wer also Interesse an der heimischen Heilpflanzenwelt hat ist hier genau richtig. Verschiedene Erzeugnisse aus diesem Garten kann man sogar im Klosterladen kaufen.

Wen es gedanklich eher in die Ferne zieht der sollte sich mal den großen Garten genauer anschauen. Umringt von der Mulde gibt es hier nicht nur viele sächsische Pflanzen, sondern auch Bäume und Sträucher aus aller Welt.

Amelies und mein Highlight ist jedoch etwas anderes: An der Stelle, an der die Mulde ihren Bogen macht und den Rochlitzer Berg passiert ist ein kleiner, schöner Strand entstanden. Teilweise ist der Boden sandig und meistens ist man hier recht einsam. Die Menschen, die sich doch dahin verirren, sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Wenn es draußen warm ist und ihr noch eine Abkühlung vor der Heimreise benötigt kann man hier sogar kurz ins kühle Nass springen.

An diesem Strand gibt es noch eine Besonderheit, nämlich kleine blaue Steine. Was es damit auf sich hat erzähle ich euch das nächste Mal.

Bis dahin, bleibt neugierig.

Euer Tim

 

(Bildquelle: www.rochlitzer-muldental.de)

Naherholung

Hallo Leute,

da es heute so richtig warm war stieg in mir das Urlaubsfeeling hoch. Wie wie schön wäre es jetzt wohl, den Großteil des Tages am Wasser zu sitzen oder im Grünen zu wandern, zum Beispiel im Schatten der Bäume mitten in der Natur? Diese Frage kam mir heute auf, als ich auf Arbeit war, denn leider habe ich keinen Urlaub. Dafür hatte ich allerdings noch ein paar Überstunden und konnte deshalb gegen Mittag Feierabend machen. Zeit genug, um mein Urlaubsbedürfnis zumindest etwas zu stillen. Aber weit reisen wollte ich nicht. Wieso denn auch, wenn das Naherholungsgebiet näher kaum sein könnte?

Ich bin einfach aus meiner Wohnung getreten und den Berg an die Chemnitz runter gelaufen. Über den Radweg führte mich mein Weg flussabwärts in Richtung altem Bahnhof. Ab da ging es für mich zum Glück im Schatten weiter, über die Gleise bis zum Amselgrund. Hier war ich schon als Kind recht oft mit meinen Freunden. Damals wohnte ich noch in Diethensdorf und bin mit dem Fahrrad in den Amselgrund gefahren, wenn es heiß war. Wie am Bach sitzen war mir heute allerdings nicht. Ich wollte noch einmal den Berg hochklettern und den Hockstein sehen. Wenn ihr den noch nicht kennt solltet ihr unbedingt mal hingehen. Der Hockstein ist ein großer Felsen, der scheinbar gerade so auf einem anderen Felsen sitzt und jede Sekunde abzustürzen droht. Auch heute saß er wieder zuverlässig auf seiner Kante und thronte über dem Chemnitztal.

Nachdem ich eine Weile da oben saß lief ich wieder ins Tal und folgte dieses Mal nicht der Schiene in Richtung Markersdorf zurück, sondern dem Weg entlang der Chemnitz. An einer Stelle gegenüber von Schweizertal machte ich noch eine kleine Pause und hielt meine Füße ins Wasser. Ich mag es sehr dort zu sitzen und dem Rauschen zuzuhören. Leider gesellte sich zum Rauschen recht bald ein Donnern, denn ein Gewitterte näherte sich mir. Zum Glück bin ich sehr schnell aus meinem „Kurzurlaub“ wieder zurück in meiner Wohnung gewesen. 

Bleibt neugierig und erholt.

Euer Tim

Viele Fahrräder vor dem Fenster

Hallo Leute,

sicher habt ihr es schon gelesen oder die Verkehrsschilder gesehen. Am Freitag ist das ganze Chemnitztal gesperrt, denn an diesem Tag finden die Einzelzeitfahren der deutschen Straßenradsportmeisterschaft statt. Und um die anzuschauen müssen wir nicht etwa den Fernsehr anschalten, sondern müssen nur das Fenster öffnen. Die Strecke beginnt nämlich in Chemnitz und führt über das Chemnitztal durch unsere schöne Siedlung über Markersdorf und Claußnitz bis nach Altmittweida und wieder zurück. Los geht es 14 Uhr mit den jungen Männern unter 23 und den Frauen. Anschließend kommen die Männer an die Reihe. Da es sich um ein Einzelzeitfahren handelt, wo alle Teilnehmer alleine starten, kommt quasi immer wieder jemand vorbei gefahren. Ich bin gespannt, wie das sein wird.

Für die unter euch die am Freitag arbeiten müssen wird das Rennen natürlich auch nicht egal sein. Da die Strecke die gesamte Zeit für das Rennen benötigt wird wird sie für Autos nämlich gesperrt. Ihr solltet das Chemnitztal also meiden und doch lieber über Burgstädt fahren, wenn ihr nach Hause kommt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuschauen.

Euer Tim

Feuerwehrfest

Hallo Leute,

nehmt euch für morgen bitte nichts vor, denn ich habe den perfekten Ausflugstipp für euch. Das Beste daran ist, dass ihr sogar laufen könnt. Morgen feiert die Freiwillige Feuerwehr Markersdorf 125 Jahre Bestehen. Und weil man zu so einem runden Geburtstag auch dicke Geschenke bekommen sollte wird der Wehr morgen ein neues Löschfahrzeug überreicht.

Für die Kameraden ist das alles Grund genug, um mal ordentlich zu feiern und die ganze Gemeinde einzuladen. Neben Hüpfburg, Feuerwehrrundfahrten  und Eis für die Kinder gibt es natürlich auch lecker Essen und Trinken sowie Tanz und gute Musik.

Ich bin sicher wir sehen uns.

Bis dahin, bleibt neugierig.

Euer Tim