Geschichte

GeschichteDie Siedlung im Chemnitztal, auch „Kolonie“ genannt, ist bereits über 100 Jahre alt. Ihre Entstehungsgeschichte geht zurück auf den Unternehmer Gustav Friedrich Grosser, dem Eigentümer der Maschinenfabrik G. F. Grosser in Markersdorf.

Das Unternehmen wurde bereits 1872 gegründet und stellte ab 1924 die berühmte Schreibmaschine „Groma“ her. Von ihr erhielt die Firma auch ihren inoffiziellen Namen durch die Claußnitzer Bevölkerung.

Da in der Fabrik sehr viele Menschen arbeiteten, in Markersdorf allerdings nicht so viele freie Wohnungen zur Verfügung standen, ließ Gustav Friedrich Grosser die Siedlung im Chemnitztal errichten. Die ersten Gebäude wurden 1911 fertiggestellt, sodass insgesamt 68 Arbeiterfamilien eine neue Bleibe fanden. 1921 kamen einige weitere Wohnhäuser hinzu, sodass nun insgesamt 112 Wohnungen zu Verfügung standen.

In der Zeit der ehemaligen DDR wurden die Wohnungen auch an Menschen vermietet, die nicht in der „Groma“ arbeiteten. Die Häuser waren zu diesem Zeitpunkt natürlich kein Eigentum eines Unternehmers mehr. Nach der politischen Wende wechselte der Eigentümer der Immobilien erneut. Ein Immobilienfonds aus Dortmund kaufte die geschichtsträchtigen und renovierungsbedürftigen Gebäude und finanzierte die Instandsetzung durch Fondsbeiträge und Fördermittel. Heute werden die Wohnungen der „Kolonie“ an Freunde von Ruhe und Natur vermietet. Sowohl Rentner als auch junge Menschen und Familien finden gefallen an der Siedlung und dem grünen Umfeld und lassen die Geschichte weiterlaufen.

Fabrik Groma vor 100 Jahren
Arrow
Arrow
Groma
Fabrik Groma vor 100 Jahren
Slider

Eine Antwort auf „Geschichte“

Kommentare sind geschlossen.